Endoprothetik

 

Endoprothetik

Die Arthrose von Hüft- oder Kniegelenk ist eine der häufigsten Ursachen für die Notwendigkeit eines Gelenkersatzes. Dabei sind die Knorpeloberflächen des Gelenks häufig vollständig zerstört. Wenn konservative Methoden nicht mehr helfen, brauchen Menschen ein künstliches Gelenk – die Endoprothese. Die ermöglicht eine schmerzfreie Mobilität – und das sorgt für mehr Lebensqualität.

Die Implantation künstlicher Hüft- und Kniegelenke ist heute ein etabliertes und zugleich sicheres Behandlungsverfahren.
Für noch mehr Sicherheit achten Sie bitte auf folgende Voraussetzungen:

  • Implantat – bewährtes Implantat
    (EBM-Kriterien, Register, etc.)
  • fachliche Expertise und Erfahrung des Operateurs
    (mehrere 1000 Operationen)
  • Klinik / Zentrum mit hoher fachlichen Kompetenz / EPZ
    (endocert)

In unserem Zentrum kommen bewährte Implantate und – sofern möglich – minimalinvasive OP-Methoden zum Einsatz. Dabei erhalten wir so viel gesundes Gelenk wie möglich.

Unikondylärer Knie-Teilersatz / Hemischlitten

Kommt zum Einsatz, wenn sich die Beschwerden nur auf den inneren oder äußeren Gelenkabschnitt konzentrieren. Es wird nur der geschädigte Gelenkbereich ersetzt. Alle Bänder des Kniegelenks bleiben erhalten.

Knie-Oberflächenersatz

Ein Oberflächenersatz „überkront“ die geschädigte Gelenkoberfläche. Die zerstörten Oberflächen werden entfernt und durch eine neue Gleitfläche ersetzt. Die Gelenkkapsel, die Seitenbänder sowie intakte Kreuzbandstrukturen können erhalten bleiben. Es gibt verschiedene bewährte Prothesensysteme mit modernen anti-allergenen Oberflächen. Diese können der Größe und dem Geschlecht entsprechend gewählt werden und ermöglichen Ihnen somit natürliche Bewegungsabläufe Ihres Kniegelenks.

Hüftgelenkersatz

Die geschädigten Knorpelanteile der Gelenkpfanne und der zerstörte Hüftkopf werden entfernt und eine Hüftendoprothese eingebracht. Zwischen dem Oberschenkelanteil (Prothesenschaft) und der künstlichen Gelenkpfanne befindet sich die neue Gelenkoberfläche, welche aus einem Gleitlager (Inlay) in der Hüftpfanne sowie einem Steckkopf besteht. Der Steckkopf besteht aus einer Mischoxidkeramik mit erhöhter Bruchfestigkeit, exzellenten Abriebeigenschaften sowie uneingeschränkter Gewebeverträglichkeit. Die Prothesenteile werden in der Regel ohne Zement im Knochen verankert. Eine dreidimensionale und dem Knochengewebe nachempfundene Prothesenoberfläche ermöglicht eine dauerhafte knöcherne Einheilung. Dies wird durch eine Beschichtung der Prothesenoberfläche mit biologischen Mineralien (Hydroxylapatit) zusätzlich unterstützt. Eine weitere jüngere Entwicklung auf dem Gebiet der minimalinvasiven Hüftendoprothetik ist der Einsatz von sogenannten Kurzschaftprothesen, die sich passgenau in den Knochen einsetzen lassen. Für diese Art des Gelenkersatzes muss weniger Oberschenkelknochen entfernt werden.

Kontakt
Tel. (0421) 69 08 95 0
Fax (0421) 63 10 90
info@die-sportaerzte.de

Sprechzeiten
Mo — Do 8:00 — 18:00
Fr 8:00 — 15:00